Geist und Nerven

 

Wein regt an und baut auf

 

"Wein macht das Gehirn sinnig, schnell und erfinderisch, voll von lebenden, feurigen und ergötzlichen Gedanken" schrieb William Shakespeare.

 

Die Hirnforschung kann das inzwischen belegen: Alkohol wirkt in geringen Dosen aktivierend auf das Nervensystem. Wein erweitert die Blutgefäße und regt damit die Hirndurchblutung an, womit wiederum die Sauerstoffversorgung der Hirnzellen verbessert wird. Eine geringe Alkoholdosis kann das Kurzzeitgedächnisfähig sogar schärfen und die kognitive Leistungsfähigkeit unterstützen. Durch regelmäßiges, aber altersbedingten Abbau der Gehirnleistung vorgebeugt werden.

 

Zu hohe Alkoholzufuhr dagegen dämpft das Nervensystem. Mit steigender Dosis lässt die Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit merklich nach. Ab einer Blutalkoholkonzentration von 1,0 Promille ist das Reaktions- und somit auch das Fahrvermögen für die meisten Menschen eingeschränkt. "Kein Alkohol am Steuer" heißt die vernünftige Parole.

 

Chronischer Alkoholmissbrauch kann zu psychischer Abhängigkeit und zu massiven Störungen des Nervensystems führen. In moderaten Mengen genossen ist Wein dagegen Balsam für die Seele. Bereits nach einem Glas lösen sich Spannungen, das Wohlbefinden steigt, man wird gelassener. Zum Abendessen genossen, fördert es den Schlaf.

 

 

Quelle: Deutsche Weinakademie GmbH, Gutenbergplatz 3 - 5, 55116 Mainz
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